Ein Gastbeitrag von Travel & Tree und dein CODE: SLOWWWME21

Die Mischung macht‘s

Kennst du das? Dir ist Nachhaltigkeit wichtig, aber unbekannte Länder willst du auch bereisen? Da gerät man schnell in einen Konflikt, nicht wahr? Der Wunsch, die ganze Welt zu erkunden beißt sich mit dem eigenen Bewusstsein und der kollektiven Flug-Scham.

Das Problem ist nicht das Reisen. Das Problem ist, dass es noch kein grünes Kerosin für Flugzeuge gibt, ähnlich dem Strom für Elektroautos, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Bis sich das ändert, wird es leider vermutlich noch etwas dauern, weil die Forschung hierbei noch in der Entwicklung steckt.

Reisen ist nicht per se schlecht. Es ist nur die Art und Weise, wie es derzeit am günstigsten und am schnellsten geht, vor allem wenn man mit weit entfernten oder exotischen Destinationen in Nord- oder Südamerika, Australien, Afrika oder Asien liebäugelt.

Was kann man tun, um die Welt nachhaltig zu bereisen?

Wenn du privat Urlaub oder eine Reise buchst, hast du verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Reise mit mehr Nachhaltigkeit in Einklang bringst.

  • Du reist in den nächsten Jahren nur mit dem Zug und eroberst alle Länder in Europa mit der Bahn, z.B. dem Interrail Pass, den es nicht nur für Studenten, sondern auch für Erwachsene gibt. In einigen Jahren, wenn es grünes Kerosin gibt, bereist du alle anderen Kontingente und jettest um die ganze Welt.
  • Du reduzierst deine CO2-Emissionen und deinen Plastikverbrauch im Alltag um -80% und gönnst dir als Belohnung für deine konsequente Disziplin eine besondere lange Reise pro Jahr, die dann einen Flug beinhaltet. Das ist nicht optimal, aber besser als hohe CO2-Emissionen im Alltag zu generieren UND gleichzeitig mehrmals im Jahr von A nach B fliegen, z.B. schnelle Kurztrips in die Metropolen von Europa.
  • Mache aus vielen einzelnen Reisezielen oder mehreren Flugreisen eine große Rundreise und minimiere die Zahl der Anreisen an verschiedene Orte. Wenn du z.B. mit dem Fahrrad über Land von einem Ort zum nächsten reist, entschleunigst du ganz von alleine und siehst viel mehr von einem Land, als wenn du nur mit dem Flieger in einer Stadt landest und Ausflüge von einem festen Urlaubsort aus unternimmst.
  • Plane mehr Zeit und weniger Aktivitäten für eine Reise ein. Genieße das Unterwegssein, wie es kommt und egal wie lange es dauert, ohne maximal viel erleben zu müssen und ständig auf die Uhr zu schauen. Die besten Momente erlebst du ohnehin, wenn du mit Einheimischen dort in Kontakt kommst, wo sie zu Hause sind. Das ist meist nicht da, wo die größten Touristenmassen hinströmen.
  • Du machst dir bewusst, dass alles was du im Alltag tust und konsumierst, Energie kostet und in der Regel auch CO2-Emissionen bedeutet. Das allerwenigste wird aus nachhaltigen Ressourcen hergestellt und mit grünem Strom produziert. Du weißt, dass du das leider so ohne weiteres nicht ändern kannst und entscheidest dich dafür, regelmäßig großzügig Bäume zu pflanzen.

Der Ultimative Kick für mehr Nachhaltigkeit im Leben

Die beste Methode, um nachhaltig zu leben ist es, mehrere Monate in einem Entwicklungs- oder Schwellenland zu leben und zu arbeiten. Sobald du in die Lebensumstände eines solchen Landes eintauchst und die dortigen Verhältnisse zu 100% hautnah und über einen längeren Zeitraum jeden Tag erlebst, veränderst du dich für immer. Wenn du echte Armut und sehr einfache Lebensverhältnisse einmal selbst gesehen hast, vergisst du diese Erfahrung nie.

Die Folge davon ist ein gewaltiger Sprung in deiner Persönlichkeitsentwicklung. Du erkennst schlagartig, was wirklich wichtig ist im Leben und was nicht. Du wirst erleben, dass es ein Leben ohne Stress und Hektik gibt und alles viel langsamer funktioniert. Außerdem wirst du komplett frei von bestimmten Bedürfnissen und Problemen, die viele in einem industrialisierten Land meinen zu haben. Das heißt, wenn du einmal ganze andere Lebensbedingungen erfahren hast, geht das Bedürfnis nach materiellem Besitz weitestgehend verloren und du entwickelst eine ganz neue Wertschätzung für deine eigene Zeit und all die Dinge, die du schon hast. Damit leistest du einen wertvollen, vielleicht sogar den größten Beitrag überhaupt für die Umwelt.

Was du nicht kaufst, muss in Zukunft nicht neu produziert werden und was nicht produziert wird, frisst keine natürlichen Ressourcen auf und verursacht auch keine CO2-Emissionen.

Nachhaltigkeit bei Geschäftsreisen

Im beruflichen Kontext ist es deutlich schwieriger, Geschäftsreisen mit dem grünen Gewissen in Einklang zu bringen. Zugreisen werden zum Glück immer beliebter und Unternehmen verpflichten sich zunehmen selbst, im Inland nur noch den Zug zu nutzen. Beim internationalen Business ist es aber leider keine Option, mal eben wie Greta Thunberg über den Atlantik zu segeln. Das geht weder aus zeitlichen noch aus finanziellen Gründen. Digitale Meetings sind ökologisch gesehen tolle Alternativen und entstressen auch den Berufsalltag vieler Menschen. Dennoch ist „digital“ nicht CO2-neutral. Das weltweite Internet verursacht bereits heute so viele CO2-Emissionen wie der globale Flugverkehr (vor Corona).
Tendenz: schnell steigend. Wusstest du das?

Nicht zu reisen ist auch keine Option

Alle Aspekte einer Reise kosten CO2, ob wir das nun gut finden oder nicht. Alles, was wir benutzen und konsumieren muss hergestellt werden und das kostet Ressourcen und Energie, die leider nur in den seltensten Fällen grün ist. Neben der An- und Abreise gehören dazu auch:

  • die Unterkunft: Bewirtschaftung, Ausstattung und Service wie Wäsche, Snacks, Getränke …
  • die Fortbewegung vor Ort: Mietwagen, Roller, Busse …
  • gastronomische Angebote: Essen, Getränke, Snacks …
  • alle Souvenirs, die wir kaufen
  • alle Freizeitaktivitäten: Sightseeing, Ausflüge, Sportangebote …

Gar nicht zu reisen ist natürlich auch keine Option. Die Neugier, andere Länder und Kulturen zu entdecken, gehört zu unserem menschlichen Naturell dazu. Gerade der Austausch mit anderen Völkern hilft uns, tolerant zu sein und Verständnis für andere zu haben, was wiederum die Grundlage für weltweiten Frieden und globale Stabilität ist. Daher ist es am besten, beim Reisen einfach ein bisschen weniger zu machen und bewusster zu konsumieren. Dann bleibt mehr Zeit zum Genießen und gut für die Umwelt ist es auch.

Mit jeder Reisebuchung kostenlos 1 Baum pflanzen

Unabhängig davon, wie schnell oder wie langsam du reisen möchtest, kannst du immer einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Wenn dir der Klimaschutz besonders am Herzen liegt, kannst du ab sofort mit jeder deiner Reise automatisch einen Baum pflanzen. Kostenlos.

Bei Travel & Tree buchst du wie gewohnt alles, was du für eine Reise oder deinen Urlaub suchst. Im Gegenzug wird für dich ein Baum in Tansania gepflanzt, ohne dass du Mehrkosten für den Baum hast.

Das Portfolio umfasst Zug- und Flugtickets, Hotelübernachtungen, Mietwagen, Sightseeing-Tickets, Pauschalurlaub von diversen Anbietern, Ferienwohnungen und Wellness-Angebote.

Das Prinzip: 1 Buchung = 1 Baum.

Schau dich einfach um auf https://travelandtree.com/de/reiseplanung/

Optional kannst du ein Baum-Paket kaufen, um deinen CO2-Fußabdruck aus dem Alltag bzw. von deinen Reisen insgesamt zu kompensieren und dabei ebenfalls gleich Gutes tun. Wenn Bäume gepflanzt werden, geht es um mehr als nur um den Klimaschutz, nämlich um die Förderung von mehreren der 17 UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs).
Link: https://travelandtree.com/de/17-un-ziele-fur-nachhaltige-entwicklung/

BONUS für SLOWWW.ME-Community

Wir haben für dich einen besonderen Bonus mit Travel & Tree vereinbart. Du bekommst 10% Rabatt auf alle Angebote im Travel & Tree Baum Shop. Den findest du unter https://travelandtree.com/shop/

CODE: SLOWWWME21


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